| Neben Tageslicht ist die Luftqualität der zweite entscheidende Faktor für das Wohlempfinden. Durch die intensive Nutzung der Räume steigt der CO2-Gehalt der Luft innerhalb kürzester Zeit, da jedem Nutzer nur ungefähr sieben Quadratmeter Raumvolumen zur Verfügung stehen. Nach ca. 15 Minuten müsste in einem Unterrichtsraum das erste Mal ein kompletter Luftaustausch vorgenommen werden, z. B. über großflächige Fensteröffnungen. Die Folgen sind jedoch Störung des Unterrichts durch Außengeräusche, Zugerscheinungen, Kalt- oder Warmluft und Insekten. Würde man keine weiteren Maßnahmen ergreifen, würde der Wert von 1.500 ppm CO2, der als Normwert bei geistigen Tätigkeiten gilt, regelmäßig überschritten. |